Was ist das denn: eine Drehzahl gesteuerte Hocheffizienzpumpe...?

... jedenfalls: eine gute Idee... auch für die Stadtwerke Aalen?!

Fahradparkhaus am Bahnhof: Wer kümmert sich drum?

Das Fahrradparkhaus am Bahnhof Aalen ist an sich eine super Sache: schicke Architektur, optimal platziert - und dennoch bedauerlicherweise kein Aushängeschild für Aalen: weil es meistens total verdreckt ist und aus naheliegenden Gründen ziemlich abstoßend stinkt.
Wie dieser Zustand verbessert werden kann, darum geht es in dem vorbildlichen Artikel in der SZ ON, dem Onlineportal der "Schwäbischen Zeitung" vom 11. 5. 10, in dem unter Anderen unser Unterstützer Uwe Lutz zu Wort kommt: hier geht's zum SZ ON-Artikel.

Pro Aalen trifft sich regelmäßig zum Kommunalpolitischen Stammtisch


Neues von unserem Vertreter im Gemeinderat
Stadtrat Dr. Holger Fiedler:

"Ich wünsche mir rege Teilnahme am
"
Kommunalpolitischen Stammtisch".
Die Termine sind ... so gelegt, dass sie immer ...
vor der Gemeinderats-Sitzung am jeweils darauffolgenden Donnerstag liegen.

Wer kommt, kann auch mitgestalten oder Wünsche loswerden
!"



Die Treffen finden jeweils am Freitag um 20.00 Uhr in der Pizzeria "Salvatore"
in Aalen-Hofherrnweiler statt. Termine siehe Infobox links.

Übrigens:
Am Samstag den 30.01.2009 ist ein ganztägiger Workshop der Lokalen Agenda im Torhaus angesetzt, an dem einige aus unserer Wählervereinigung "Pro Aalen" teilnehmen werden, z.B. für die Gruppen "Weststadt", "Energietisch", "Umweltfreundlich Mobil" oder "Bedingungsloses Grundeinkommen".

Anschauen!


Nur geistige Dinosaurier setzen noch auf Atom- oder Steinkohlekraftwerke.

Die Zukunft ist der Solarthermie vorbehalten: beispielsweise dem Parabolrinnenkraftwerk.




Nie gehört!? Dann aber nichts wie anschau'n!


Bedingungsloses Grundeinkommen - Geniestreich oder Wahnsinn?



Presseartikel zur Petition von Susanne Wiest: klick

wer macht Bildungspolitik?

Zitat: "Das CHE entstand 1994 in gemeinsamer Trägerschaft der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Bertelsmann Stiftung. Hauptsächlich wird der jährlich zwei Millionen Euro schwere Haushalt des CHEs von der Bertelsmann-Stiftung finanziert. Ihr Ziel ist eine ökonomisierte Verwaltung und Arbeitsorganisation in Schulen und Universitäten, die sich aus den Grundsatzvorgaben des neoliberalen New Public Management (NPM) ableiten. Diese sehr erfolgreichen Aktivitäten haben dem CHE den Ruf eingebracht, das heimliche (oder vielmehr das tatsächliche) Bildungsministerium zu sein." Quelle Zum Weiterlesen: hier klicken

pro Aalen gewählt !

Die Kommunalwahlen 2009 sind abgeschlossen.
Hier finden sich die offiziellen Wahlergebnisse für alle 72 Wahlbezirke der Gemeinderatswahl zusammengefasst zum Nachlesen.

Wir freuen uns: mit unserem erstplatzierten Kandidaten, Dr. Holger Fiedler haben wir wieder einen Sitz im Gemeinderat errungen! Fast wären es sogar 2 Sitze geworden .... die erforderliche Anzahl an Stimmen haben wir nur knapp verfehlt ;o)

Vielen Dank also an alle unsere Wählerinnen und Wähler!

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Hier der komplette Film, noch bis 14.Juni auf youtube zu sehen.

die Polkappen schmelzen

Heute hatten einige unserer KandidatInnen einen Umschlag im Briefkasten, mit einer Grafik des Nordpols und der Darstellung des drastischen Rückkgangs des Sommereises dort.
Hier ein inhaltlich passender Artikel der Zeitschrift "Bild der Wissenschaft".

Die Folgen für unser Klima in Nordeuropa können drastisch sein ... glaubt man den Ausführungen von Wissenschaftlern, welche prognostizieren, dass der Golfstrom zum Erliegen kommen könnte.
Eine neue Eiszeit käme auf Nord- und Mitteleuropa zu ... unverständlich, wer angesichts dieser Prognosen noch immer in Kohlekraftwerke investiert ...

Eine Mehrheit für die Vielfalt

Geben Sich sich einen Ruck, gehen sie diesmal zur Wahl!

Helfen Sie mit, dass diesmal eine Mehrheit der Vielfalt, der frischen, kreativen Ideen, der ökologischen Verantwortung zustandekommt.

Eigenes Engagement ist unser Weckmittel gegen Politikverdrossenheit. Lassen Sie sich anstecken und gehen auch Sie am Sonntag zur Wahl!



Unterstützen Sie die unabhängige Wählervereinigung pro Aalen
am Sonntag, den 7. Juni mit Ihren Stimmen.


So wählen Sie richtig, damit keine Ihrer Stimmen verloren geht:

Für den Gemeinderat Aalen:
Sie haben 40 Stimmen.
Damit alle Ihre Stimmen für pro Aalen zählen,
können Sie unseren Kandidaten auf dem Stimmzettel je bis zu 3 Stimmen geben.
Bitte achten sie darauf, dass Sie nicht mehr als ingesamt 40 Stimmen vergeben,
sonst wird der Stimmzettel ungültig!!

Für den Kreistag:
Sie haben 14 Stimmen.
Sie können unseren Kandidaten auf dem Stimmzettel je bis zu 3 Stimmen geben.
Bitte achten Sie darauf, dass Sie nicht mehr als 14 Stimmen vergeben,
sonst wird der Stimmzettel ungültig!!
Übrigens: Wenn Sie den Kreistag-Stimmzettel mit dem Wahlvorschlag pro Aalen von den anderen Stimmzetteln abtrennen und leer in den Stimmzettelumschlag hineinlegen, zählen alle Ihre Stimmen für pro Aalen und Ihr Stimmzettel ist auf jeden Fall GÜLTIG.

Kommunalwahl 2009


Lebenswerte Stadt
Aalen als attraktives Zentrum
für Wohnen, Einkauf und Freizeit
Zukunft und Jugend
Eigeninitiative, Aalener Vereine
und Jugendarbeit fördern
Klima und Energie
klimaschädliche Emissionen
in der Region reduzieren
Solide Finanzen
Schulden reduzieren geht vor Prestigeobjekten
Bürgerbeteiligung
wichtige Projekte über Bürgerentscheide mitgestalten

mehr dazu hier

Unsere Kandidat/inn/en

Am Mittwoch den 1. April 2009 fand im TSG-Heim in Hofherrnweiler unsere Nominierungsversammlung zur Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat Aalen und den Kreistag statt:

Aalen-Kernstadt:
Dr. Holger Fiedler,
Annegret Barth,
Gerhard Egetenmayer,
Lydia Rößner,
Michael Herrmann,
Lothar Sindt,
Vincenzo Palanga,
Georg Adler,
Timo-Hakim Djebrallah,
Steffen Kapfer,
Rainer Strubich,
Oswald Tretter

Aalen-Unterrombach:
Gundula Weiß,
Hiltrud Bader-Fachet,
Uwe Lutz,
Klaus Seeling,
Artur Fachet

Aalen-Wasseralfingen:
Friedrich Hammer,
Elisabeth Hammer,
Olaf Schneider-Röhner,
Antonio Sergi

Kreistagswahl/Wahlkreis Aalen:
Uwe Lutz,
Dr. Markus Weiß,
Hiltrud Bader-Fachet,
Gerhard Egetenmayer,
Artur Fachet,
Friedrich Hammer,
Lydia Rößner,
Elisabeth Hammer,
Olaf Schneider-Röhner,
Timo-Hakim Djebrallah,
Jonas Lutz,
Steffen Kapfer,
Dr. Holger Fiedler,
Klaus Seeling,
Andreas Klemm,
Andreas Kapfer.

Wahlberechtigt waren Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Aalen, die die Ziele der Wählervereinigung pro Aalen unterstützen. Wir konnten wieder einige profilierte und engagierte Unterstützer/innen und Kandidat/inn/en für unser Vorhaben gewinnen, diesmal eine noch zahlreicher besetzte Wahlliste als bei den Gemeinderatswahlen im Jahre 2004 zu schaffen! Die meisten aus der letzten Runde sind auch dieses Mal wieder dabei.

Film und Podiumsdiskussion über "Kurze Wege"

Der Film, gezeigt in Kooperation von "Kino am Kocher" und BUND, stellt den Zusammenhang zwischen Alltagsleben und Siedlungsform dar.

Die räumliche Trennung von "Wohnen" und "Arbeiten", zunächst von der modernen Stadtplanung gut gemeint als Folge unerträglicher Wohnverhältnisse, vor allem in den Arbeitervierteln des vorletzten Jahrhunderts, hat inzwischen dazu geführt, dass viel zu viel Zeit "unterwegs" verbracht wird, und oft noch dazu im Stau.

Im Anschluss an den Film findet eine Podiumsdiskussion statt, an der sich auch KandidatInnen von pro Aalen beteiligen.



Die Landesgartenschau ist nicht seriös finanzierbar

(ulu) 80 % der Befragten BürgerInnen haben sich für eine Landesgartenschau in Aalen ausgesprochen.
Dies ist ein positives Stimmungsbild, aber bei näherer Betrachtung ungefähr so aussagekräftig wie eine Antwort auf die Frage: "Hätten Sie gerne einen neuen Fernseher?" oder "Was halten Sie von Urlaub?"

Natürlich hat erstmal kaum jemand Einwände gegen eine solche Veranstaltung. Ich hätte sie auch gern. Wünschen darf man sich schließlich alles. Aber man weiß, dass nicht jeder Wunsch in Erfüllung gehen kann.

Tatsache ist, dass die Stadt Aalen bereits jetzt überdurchschnittlich hoch verschuldet ist. Aus unseren Steuern müssen pro Tag fast 11 000 EURO nur an Zinsen für bereits aufgenommene Kredite bezahlt werden.
Aalen kann sich angesichts dieser hohen Schulden und sinkender Steuereinnahmen die Landesgartenschau nicht leisten.
Aber wie gehts nun weiter? Ein Blick in die Zukunft:
Dem Gemeinderat wird ein Finanzierungskonzept vorgelegt, dass wahrscheinlich eine Mixtur aus Zuschüssen, Rücklagen und Krediten beinhalten wird. Vielleicht werden auch ein paar Mittel aus Eintrittsgeldern berücksichtigt. Das hört sich dann sehr gut und überschaubar an. Der Gemeinderat wird möglicherweise nicht wiederstehen können und zustimmen. Aalen erhält vielleicht den Zuschlag für die Landesgartenschau. Irgendwann im Laufe der Jahre wird bekannt, dass die Kosten leider viel höher ausfallen als angenommen und das dies niemand vorhersehen konnte.
Für einen Abbruch der Planungen ist nun zu spät ist. Einige Stadträte werden auf den Tisch klopfen (macht sich gut beim Publikum) und betonen, dass sie nur zähneknirschend und mit geballter Faust in der Tasche zustimmen. Andere werden die Verwaltung mit dem Hinweis kritisieren, man sei, wie üblich, nicht umfassend und rechtzeitig informiert worden.
Insgesamt wird die Gartenschau nun so teuer, dass Aalen auch Jahrzehnte danach noch an dem Schuldenberg zu knabbern haben wird und das Geld an anderer Stelle fehlt.
Der Vorschlag von Herrn Oberbürgermeister Gerlach, im Gemeinderat eine namentlich Abstimmung über die Landesgartenschau durchzuführen, ist deshalb sehr zu begrüßen. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen wissen, wem sie einen weiteren Anstieg der Schulden zu verdanken haben.

Zu wenig Verantwortung macht Jugendliche erst rebellisch

(aba) Jugendliche Randalierer - unsoziales, aggressives Verhalten männlicher Jugendlicher ... "Pubertät" ... all das ist, laut dem Verhaltensforscher Robert Epstein, weder ein unausweichliches Schicksal, noch biologischer Natur oder gar genetisch festgelegtes Verhalten.

Der US-amerikanische Verhaltensforscher*(Quelle) berichtet in der Zeitschrift "Gehirn & Geist" (2008):
Das Phänomen "Jugendliche Randalierer" trete fast nur bei modernen westlichen Teenagern auf.
Jugendliche Rebellion sei eine Erfindung der westlichen Moderne - keinesfalls ein generelles Problem!

Epstein führte Untersuchungen von Teenagern in insgesamt 186 (!) verschiedenen Kulturen durch. Er kam zu dem Ergebnis, dass asoziales Verhalten und psychische Störungen in anderen Gemeinschaften viel seltener vorkommen als in der unseren.

Hauptgrund laut Epstein: In anderen Gesellschaften verbringen die Jugendlichen ihre meiste Zeit zusammen mit Erwachsenen, statt mit Gleichaltrigen. Sie bekommen schon früh Verantwortung übertragen. Aufruhr bei westlichen Jugendlichen sei das Ergebnis einer künstlichen Verlängerung der Kindheit, weit über das Einsetzen der Pubertät hinaus.

Der Grundstein dazu sei im Lauf des letzten Jahrhunderts gelegt worden:
die Jugend sei mehr und mehr infantilisiert worden.
Zudem werde heute, so Epstein, der Verhaltensspielraum von Teenagern durch unzählige Regeln eingeschränkt. Begonnen als notwendiger Schutz etwa vor ausbeuterischer Kinderarbeit, blockiere die Reglementierung Jugendliche inzwischen massiv.
Psychische Probleme träten aber umso häufiger auf, je stärker Jugendliche entmündigt würden.

Was ihnen heute fehle, sei die Chance, Verantwortung zu übernehmen und sich zu bewähren - auch im Alltag - etwa nach dem Motto: "Wer einkauft und kocht, darf auch bestimmen, was es zu essen gibt." quelle

Wir Erwachsenen tragen gemeinsam Verantwortung für unsere Jugend. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie sich selbst als "überflüssig" und chancenlos wahrnehmen. Und diese Verantwortung liegt nicht nur in den Händen von Eltern und LehrerInnen, sondern der gesamten örtlichen Lebensgemeinschaft: „Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen“ (Afrikanische Weisheit).

Welche Schlussfolgerungen können wir aus diesen Erkenntnissen für uns auf lokaler Ebene ziehen?
Wie können wir unsere Jugend sinnvoll in unsere Gemeinschaft integrieren und somit vor ausufernder Gewaltbereitschaft oder gar Gewalttätigkeit bewahren?


- Jugendliche im Ehrenamt, z.b. in Sportvereinen und Wohlfahrtsverbänden unterstützen und fördern
- gezielte Ausbildungsförderung für Handwerk, Handel und Industrie
- Schaffung kommunaler Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Jugendliche
- Übernahme aller Auszubildenden in den Kommunen und Verbänden
- Förderung jugendlicher Projekt- und Kulturinitiativen / Unternehmen durch die Kommune

Genmais verhindern - Demokratie in Aktion!

"Demokratie in Aktion" fordert uns auf, einen Appell an
Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner zu richten:

"Sehr geehrte Frau Landwirtschaftsministerin Aigner,

am 2. März hat der EU-Ministerrat mit Zustimmung Deutschlands eine wegweisende Entscheidung im Sinne von Umwelt und Verbraucher/innen getroffen: Die EU-Kommission darf Österreich und Ungarn nicht daran hindern, Gen-Mais auf Grund der Risiken für Mensch und Natur zu verbieten.

Damit ist klar: Auch Deutschland kann den Gen-Mais MON810 verbieten - und die Entscheidung hierfür liegt in Ihrer Hand! Handeln Sie schnell. Im April beginnt die Aussaat: Auf rund 3.750 Hektar Fläche ist bereits der Anbau von Gen-Mais geplant.

Verbieten Sie bis spätestens 15. April die Aussaat des Gen-Mais MON810 und beenden Sie damit den kommerziellen Anbau von Gentechnik auf unseren Äckern! Sorgen Sie für ein konsequentes Verbot, das dauerhaft gilt! Der Gen-Mais birgt nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen Risiken für Mensch und Umwelt. Seine Zulassung durch die EU-Behörden ist lückenhaft. ........."

http://www.campact.de/gentec/sn3/signer

Jetzt Umweltprämie beantragen! Mitmachen!

Beantragen Sie eine wirkliche Umweltprämie!
Wenn die Bundesregierung Steuermilliarden ausgeben will, um die Wirtschaft anzukurbeln, dann muss sie dies für umweltfreundliche Verkehrsmittel tun.

Der VCD hat eine passende E-Mail an das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für Sie vorbereitet. Beantragen Sie eine Umweltprämie in Höhe von 2.500 Euro für den Neukauf eines Fahrrads bei Verschrottung Ihres mindestens neun Jahre alten Autos oder klapprigen Drahtesels. Für den übrigen Betrag beantragen Sie Fahrausweise für den öffentlichen Verkehr. Drücken Sie damit symbolisch Ihren Protest aus: Die Konjunkturpakete der Bundesregierung sind autofixiert und nicht zukunftsfähig!

Hier sind die Antragsformulare:
Altes Fahrrad verschrotten und Umweltprämie beantragen
https://www.vcd.org/mitmachen_rad.html
Altes Auto verschrotten und Umweltprämie beantragen
https://www.vcd.org/mitmachen_auto.html

Umweltprämie schadet der Umwelt

(ulu)In vielen Publikationen und Anzeigen in unserer Region wird derzeit die Meinung verbreitet, das Verschrotten eines älteren Fahrzeugs und der Kauf eines Neuwagens helfe der Umwelt. Als Anreiz für den Kauf eines Fahrzeuges wird eine Abwrackprämie (von Amts wegen auch Umweltprämie genannt) bezahlt, wenn das alte Fahrzeug verschrottet wird.

Tatsächlich ist eher das Gegenteil der Fall: Der Kauf eines Neuwagens schädigt die Umwelt in den meisten Fällen mehr als der Weiterbetrieb und Werterhalt eines älteren Fahrzeugs.

Die Produktion eines Neuwagens benötigt nämlich Energie und Rohstoffe und verursacht Emissionen. Es entstehen Kohlendioxid, Abfall und Abwasser. Bei einem BMW-Pkw sind dies beispielsweise 2,94 MWh benötigte Energie, 940 kg CO2, die zur Erderwärmung beitragen, 830 l Abwasser und 318 kg Abfall.
Die Entsorgung eines Altfahrzeuges benötigt ebenfalls Energie und verursacht Abfall, da nicht alle Stoffe wiederverwertet werden können.
Der Neuwagen müsste, um diese Belastungen für die Umwelt auszugleichen, erheblich weniger Kraftstoff verbrauchen als das alte Fahrzeug.
Dies ist nicht der Fall. Moderne Fahrzeuge sind nicht sparsamer als ältere Fahrzeuge, wie ein Vergleichstest der Zeitschrift "Oldtimer-Markt" ergab. Für ältere Fahrzeuge spricht zudem, dass sie oft nur noch geringe Jahresfahrleistungen aufweisen und damit unterm Strich nochmals weniger Kraftstoff verbrauchen.

Auch das Argument, neue Fahrzeuge seien abgasseitig sauberer, ist bei genauerem Hinsehen nicht stichhaltig. Viele ältere Fahrzeuge sind mittlerweile mit moderner Abgastechnik nachgerüstet und stoßen so weniger Schadstoffe aus. Durch eine Umrüstung auf Autogas- oder Erdgasantrieb, wie sie auch bei älteren Fahrzeugen oft möglich ist, kann auch der CO2-Ausstoß pro gefahrener Kilometer um 10 -25 % gesenkt werden.
Somit ist der ältere Gebrauchtwagen, der noch einige Jahre weitergefahren wird, meist umweltfreundlicher als das Neufahrzeug.

Die Umweltprämie schadet der Umwelt mehr als das sie ihr nützt - auf Kosten der Steuerzahler, die sie letztendlich finanzieren.

Lichterkette für eine Schule mit Zukunft

Der Gesamtelternbeirat Aalen ruft im Rahmen der Initiative "Schule mit Zukunft" zu einer
Lichterkette auf dem Marktplatz
auf,
und zwar am Freitag den 30. Januar 2009, von 18.00 bis 19.00 Uhr.
Die Aktion findet landesweit auch in vielen anderen Städten statt.



Bildquelle



pro Aalen unterstützt die Ziele der Initiative "Schule mit Zukunft":

- 100%ige Unterrichtsversorgung = 120%ige Lehrerversorgung
-
Reduzierung der Klassengröße auf maximal 25 Kinder mit Team-Teaching
-
Stärkung des kreativen, sozialen und sportlichen Bereichs
-
Konzeptüberarbeitung der Lehreraus- und -weiterbildung
-
Unterstützung der Lehrer durch ein Team von weiteren Fachkräften
-
Konzeptüberarbeitung von G8
-
individuelle Förderung statt Auslese – Öffnung für längeres gemeinsames Lernen
- ...
weitere Informationen finden sich hier: http://www.schule-mit-zukunft.com/

Zur Lichterkette bitte Kerzen, Lampions und Laternen mitbringen!

Beispiel für eine solche Schule:

Stadtwerke wollen Mini-Blockheizkraftwerke fördern

(ulu)Wie Stadtwerke-Chef Cord Müller in der "Schwäbischen Post" ausführte, wollen die Stadtwerke zukünftig auch Mini-Blockheizkraftwerke anbieten.
Die Wählervereinigung pro Aalen unterstützt diesen Gedanken grundsätzlich.
Blockheizkraftwerke (BHKW) dienen der Erzeugung von Wärme und Strom und zeichnen sich durch einen guten Wirkungsgrad aus. Sie werden gerne in Nahwärmenetzen eingesetzt.
Ein Mini-BHKW dient der Gebäudewärmeversorgung und ersetzt die herkömmliche Heizung. Der neben der Wärme erzeugte Strom kann in das öffentliche Netz eingespeist werden und wird vergütet.
Meist werden BHKW mit Erdgas betrieben. Bei einem Wirkungsgrad bis zu 88% der eingesetzten Energie ist ein Mini-BHKW damit relativ wenig umweltschädlich, im Gegensatz zu Kohlekraftwerken und herkömmlichen Öl- oder Gasheizungen. Natürlich entsteht bei der Verbrennung von Erdgas im Mini-BHKW trotzdem das klimaschädliche Treibhausgas CO2, nur eben viel weniger.
Nachhaltiger wäre ein Betrieb des Mini-BHKW mit Biogas oder heimischem Pflanzenöl. Wenn die Stadtwerke diese Brennstoffe auch noch anbieten können, wird ihnen ein rundum ökologisches Angebot gelungen sein.

Rainer Strubich


37, Elektriker

Ehrenämter/Interessen:

Tischtennis
Malteser

"gesunde Wirtschaft"

kandidiert für den Gemeinrat, Liste Kernstadt

Fragwürdiges neues Versammlungsgesetz

Nach Bayern soll nun auch in Baden-Württemberg zum 1. Januar 2009 ein neues Versammlungsgesetz in Kraft treten.
Neue Hürden, weitere Paragrafen, mehr Kontrolle und hohe Strafen sollen Versammlungen weiter erschweren.
Behördlicher Willkür gegen oppositionelle oder kritische Gruppierungen wird so Tür und Tor geöffnet.
Dass dies auch genau so gemeint ist, kann man in der "Großen Anfrage"der CDU-Fraktion im Landtag vom 24. 7. 2007 (in Folge der G8-Demonstrationen von Heiligendamm) nachlesen (Drucksache 14/1588).
Gegen das Vorhaben der CDU-geführten Landesregierung formiert sich aber inzwischen breit angelegter Widerstand aus weiten Teilen der Bevölkerung, unterstützt von den DGB-Gewerkschaften, den Jugendorganisationen der meisten demokratischen Parteien sowie unabhängigen Gruppierungen wie BUND oder attac.

Am 28. Oktober wurde in Stuttgart ein Bündnis gegen die Verschärfung des Versammlungsgesetzes gegründet.Am Samstag, den 6.12.2008, findet in Stuttgart eine Demonstration unter dem Motto "Freiheit stirbt mit Sicherheit" statt. Eine Druckvorlage des Aufrufes zur Demonstration ist hier zu finden.
Ein intelligenter Kommentar hier.


Worum geht es bei der Gesetzesänderung?

Youtube über die Demonstration

aktuell 7. 12. 2008: Mehr als 6.000 Demonstrations-Teilnehmer/innen sprechen eine deutliche Sprache. Gewerkschaften, Datenschützer und ehrenamtlich Engagierte sind sich einig: der Gesetzentwurf zum neuen Versammlungsrecht ist so überflüssig wie ein Kropf und schadet unserer Demokratie.

Kommentar: Fremdvergabe im Reinigungssektor zurücknehmen

(aba)Die Stadt Aalen spart schon seit langem an Personalkosten durch sogenannte "Fremdvergabe" kommunaler Leistungen. Oft sind das Arbeiten zum Erhalt der Infrastruktur - zum Beispiel im Reinigungssektor oder beim Bauhof.
"Fremdvergabe" - das heißt, z.B. mit der Gebäudereinigung werden private Reinigungsfirmen beauftragt, sowohl im Rathaus selbst als auch in anderen öffentlichen Gebäuden, wie den städtischen Schulen.

Fangen wir doch einmal ein wenig an zu rechnen! Nehmen wir also an, es würde tatsächlich insgesamt weniger Geld für die Schulreinigung ausgegeben.
Wenn wir dann noch den Unternehmergewinn und seine Gemeinkosten von dem niedrigeren Betrag abziehen, können wir eigentlich nur zwei Schlüsse ziehen: entweder die Schulen unserer Kinder werden nicht mehr anständig saubergemacht, weil für das Weniger an Geld weniger Arbeitszeit bezahlt werden kann - oder die Arbeitskräfte werden in prekäre, unterbezahlte Jobs gezwungen, um die gleiche Arbeit wie vorher nun für wesentlich weniger Geld zu erledigen - bestenfalls zu einem Mindestlohn von knapp über 7,50€, meistens allerdings als 400€-Job unterhalb der Armutsgrenze. Das wollen wir nicht!

Möglicherweise arbeiten ja in diesen Jobs heute aber ganz andere Leute als früher - und die ehemaligen städtischen Putzfrauen stehen ganz ohne Arbeit da. Das wollen wir nicht!
Weniger städtisches Personal - das heißt letztendlich auch: weniger Sozialabgaben und Steuereinnahmen, weniger privater Konsum in unserer Region, weniger Wohlstand in der lohnabhängigen Aalener Bevölkerung. Das wollen wir nicht!

Wir wollen, dass der Aalener Gemeinderat schleunigst dafür sorgt, dass sämtliche Frauen, die vor den Augen unserer Kinder die öffentlichen Schulen sauberhalten, anständig entlohnt werden und umgehend wieder in gesicherte, kommunale Arbeitsverhältnisse übernommen werden.


Übrigens:
Die "Putze" an der Schule war in meiner Kindheit eine Institution und Autoritätsperson, die uns Kinder durchaus einmal zurechtwies ... heute dagegen heißt es unter den Jungen: "Warum soll ich denn meinen Dreck wegräumen? Dafür sind doch die Putzfrauen da ..." - und diese sind dann auch noch froh, wenn sie die achtlos liegen gelassenen Pfandflaschen der Kinder wegräumen "dürfen" - weil sie das Geld dringend benötigen. Das gefällt mir nicht.

Mindestlohn - das ist das Mindeste!


pro Aalen setzt sich dafür ein, dass Arbeiten, die von der Stadt Aalen "fremd" vergeben werden (und früher von tarifvertraglich abgesichteren kommunalen Bediensteten erledigt wurden) wenn überhaupt, dann nur unter folgenden Bedingungen an Privatfirmen vergeben werden:
- kein Lohn unter 7,50€ die Stunde
- Einhaltung sämtlicher Arbeitsschutzbestimmungen
- menschenwürdige Rahmenbedingungen
- kein Psychodruck und unbezahlte Mehrarbeit
- Vergabe nur an Firmen aus der Region

Übrigens: Wolfgang Grupp, Unternehmer und Eigentümer des T-Shirt-Herstellers "Trigema", äußerte sich auf einer Veranstaltung der KSK Ostalb letzten Samstag in der Stadthalle Aalen folgendermaßen zum Thema "Mindestlohn":
„Der Mindestlohn, überhaupt die Forderung nach einem Mindestlohn ist im Prinzip ein Armutszeugnis für die Unternehmer, denn wenn ich als Unternehmer über einen Mindestlohn gezwungen werden muss, dem Mitarbeiter den gerechten Lohn zahlen zu müssen, dann habe ich ihn ausgebeutet.“ Quelle
Um wieviel mehr gilt das für eine dem Gemeinwohl verpflichtete, kommunale Selbstverwaltung.

Cross-Border-Leasing Klappe die xte

(aba)Abgesehen von den aktuell deutlich gewordenen finanziellen Risiken des CrossBoarderLeasing: diese vor einigen Jahren gepflegte, anscheinend "selbst vom Regierungspräsidium Stuttgart genehmigte" Aktion ist unanständig (weil unbeteiligte amerikanische Steuerzahler übervorteilt werden), undemokratisch (weil die Vertragsschließenden Geheimhaltung über die Vertragsinhalte vereinbart haben) und fahrlässig (weil kein Mensch wissen kann, wie hoch die Anwaltskosten ausfallen werden, sollten "wir" uns aus den Verträgen lösen wollen oder sonstige Rechtsstreitigkeiten entstehen).

Argumente wie "selbst das RP hat diese Verträge genehmigt" (O-Ton einer Angehörigen des Gemeinderats, zitiert aus der "SchwäPo") zeugen zudem von der Geisteshaltung derjenigen, die hier unser Gemeingut leichtsinnig verschoben haben: Gehorsamsdenken und ein elitär-autoritäres Rechtsverständnis liegen ihnen anscheinend näher als Eigenverantwortung und Gemeinsinn.
SchwäPo-Umfrage: 70% sind dagegen
Hintergrundinfo

Gentechnikfreie Region Ostwürttemberg


Im März 2008 hat der Kreistag des Ostalbkreises beschlossen, den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auf Kreis eigenen Flächen auszuschliessen.
Die Selbstverpflichtungserklärung von Landwirten, ebenfalls auf Gentechnik zu verzichten, wird begrüßt.
Ähnliche Beschlüsse haben mittlerweile die Städte Ellwangen, Schwäbisch Gmünd und Durlangen getroffen.


Wir setzen uns dafür ein, dass auch die Stadt Aalen die Ausbringung gentechnisch veränderter Pflanzensaat auf ihrer Gemarkung verbietet.

Warum sind wir für eine Gentechnik freie Region Ostwürttemberg?
  • die Risiken der Pflanzen-Gentechnik auf Mensch, Tier und Umwelt sind in ihrer Gesamtheit gar nicht abschätzbar. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass gentechnisch veränderte Produkte Mensch und Tier als Nahrung schaden.
  • Gentechnik zerstört aggressiv und langfristig unsere herkömmliche, bewährte und von der Bevölkerung erwünschte Bio-Landwirtschaft und Imkerei. So wird z.B. das Saatgut durch Gentechnik absichtlich unfruchtbar gemacht. Diese Unfruchtbarkeit überträgt sich unkontrolliert auf verwandte Pflanzen (z.B. von Gen-Mais auf Bio-Mais).
  • sie macht die Landwirte abhängig von einigen wenigen Großkonzernen wie BASF oder Monsanto. Das Saatgut muss z.B. jedes Jahr neu eingekauft werden. Die Konzerne bestimmen, welche Sorten angebaut werden, da sie das gesamte Angebot an Saatgut kontrollieren.
    (weitere Argumente hier)

    Was können wir als Einzelne tun?

  • Wir können mit unserer Unterschrift das Aktionsbündnis unterstützen.
  • Beim Einkauf darauf achten, dass die Produkte keine gentechnisch veränderten Lebensmittel enthalten.
  • Landwirte, Gärtner oder Imker können eine Selbverpflichtungserklärung abgeben, dass sie keine gentechnisch veränderten Pflanzen einsetzen.

    Eine Unterschriftenliste, Tipps zum gentechnikfreien Einkauf und weitere Informationen gibt es direkt beim Aktionsbündnis: http://www.gfr-ostalb.de

lassen wir es hier nicht soweit kommen ... !

Imker muss Ernte entsorgen

Wegen Monsantos Genmais

Der schwäbische Imker Karl Heinz Bablok musste seine gesamte Honigernte in der Müllverbrennungsanlage Augsburg entsorgen. Bei Analysen des Honigs hatte ein von ihm beauftragtes Labor Blütenpollen der gentechnisch veränderten Maissorte MON 810 gefunden.

weiter

Warum ein kommunaler Beauftragter für die Belange von Behinderten?


(aba)Oberbürgermeister Gerlach hat im Agenda-Parlament Aalen als einziger Teilnehmer gegen die Einrichtung eines kommunalen Beauftragten für die Belange von Behinderten gestimmt. Seine Entscheidung begründete er damit, dass es genügend Verordnungen und Bestimmungen gäbe, die dafür sorgten, dass behinderten- und rollstuhlgerecht geplant und gebaut werde.

Dies ist im Prinzip natürlich zutreffend. Allerdings ist dies nicht die einzige mögliche Aufgabe einer/eines Behindertenbeauftragten. Einer weitblickenden, verantwortungsvollen Stadtverwaltung wie der Aalens stünde es gut an, würde sie eine Planstelle für eine/n Sozialarbeiter/in schaffen, die sich speziell der Sorgen und Nöte von Behinderten, chronisch Kranken und Pflegebedürftigen annimmt und beispielsweise die engagierte Arbeit der vielen ehrenamtlich Tätigen in den Wohlfahrtsverbänden und Vereinen unterstützt und koordiniert.
Wie viele Fördermöglichkeiten bleiben beispielsweise von Betroffenen ungenutzt, weil diejenigen, die dringend Förderung bräuchten, gar nicht in der Lage sind, diese einzufordern oder die entsprechenden Töpfe gar nicht kennen. Aber so lässt sich natürlich auch Geld sparen.